Archive for April, 2008

10 überbewerte Management Bücher + Alternativen!

Ich interessiere mich gerade sehr für Management Themen. Wer kennt nicht die viel zitierten Management-Fehler, die auf Top-Ebene tagtäglich passieren! Man kann als Vorgesetzter viel falsch machen und ich habe z.B. in meinen verschiedenen Praktika keine Führungsperson kennengelernt, die ansatzweise spannende Ansätze bei dem Thema hat erkennen lassen. Wikipedia hält folgende Definition bereit:

ANFANG ZITAT WIKIPEDIA

Management-Fehler

Management-Fehler werden im Unternehmen häufig durch die Anwendung ungeeigneter Methoden, Vorgehensweisen und Handlungen (Rituale)von Managern verursacht (Managementvoodoo), wobei die Begründungen für die Anwendung von nutzlosen oder ungeeigneten Verfahren vielfältig sind, zum Beispiel:

Fehlende Kenntnisse des oberen Management über Geschäftsprozesse, was zu Fehlentscheidungen mit negativen Folgen führen kann.

Hilflosigkeit von Managern, d.h. der Handelnde kennt keine Alternativen, aber es muss etwas passieren.

Die Anwendung ungeeigneter Management-Methoden kann Ressourcen (Arbeit, Kapital, usw.) und Zeit verschwenden sowie auch weitergehenden Schaden anrichten.

ENDE ZITAT WIKIPEDIA

Eine Organisation verträgt solche Fehler aber nur in Maßen, weshalb man mit Bedacht und guten Techniken an die Herausforderungen im Managment herangehen sollte. Genau hier setzt gute Management-Literatur an. Ein guter Start ist die ausführliche Lektüre von Management Büchern. Auf bnet.com findet man eine gute Übersicht von englischsprachigen Management Büchern - viele davon sind auch in Deutschland recht bekannt weshalb die Übersicht viele bekannte Titel enthält. Mein Lieblinszitat, zu einem Buch, das laut bnet.com überbewertet wird deshalb nicht gelesen werden sollte:

Why it’s overrated: Own your own business, invest in real estate, don’t buy stock and useless crap, and drive a junker car. There, we just saved you $10.”

Ganz gute Zusammenfassung. 10 Management Bücher und ihre Alternativen (Alternativen sind zum Teil kostenlose Texte von bereits verstorbenen Autoren). Viel Spaß beim virtuellen Stöbern!

13 Dinge, die ich gerne früher gewusst hätte - Lebenserfahrung Teil I

In 26 Lebensjahren sammelt man sehr viele Erfahrungen. Die Art von Erfahrungen, um die es hier gehen soll, sammelt man nach meinem Empfinden erst ab dem 15. oder 16. Lebensjahr. Natürlich sammelt man davor auch Lebenserfahrungen, aber das sind weniger bewusste Erfahrungen. Hier geht es mehr um den Typ – „schon mal gemacht und auf die Schnauze gefallen“ und natürlich um Lebensweisheiten, die man nur durch jahrelange Beobachtungen überhaupt erlangen kann, weil sich viele Dinge erst über eine lange Zeit entwickeln und erkennen lassen. Während meinem einjährigen US-Aufenthalt 1999 habe ich sehr oft davon gesprochen, dass man eigentlich gar keine Erfahrung braucht, um Aufgaben erfolgreich zu meistern – wie töricht von mir. Dieser jugendliche Leichtsinn hat sich mittlerweile in große Ehrfurcht vor erfahrenen Menschen gewandelt. Wenn ich heute an Problemstellungen herangehe dann suche ich oft zuerst nach einem Experten und versuche z. B. in einem Gespräch die Problemstellung genauer zu fixieren – oftmals stellt sich nämlich heraus, dass das Problem gar nicht an der vermuteten Stelle lag. Auch eine Erkenntnis, durch die sich langes Suchen nach der Lösung erübrigt.

Wie oft wünscht man sich, dass man die gerade gemachte Erfahrung schon etwas früher gehabt hätte – oftmals erspart man sich dadurch viel Zeit und Ärger.

Was wäre passiert, wenn man einige Stunden Französisch-Unterricht gestrichen hätte und mit Kursen zur „Persönlichen Entwicklung“ ersetzt hätte (kennt jemand eine bessere Übersetzung von „personal development“?).

Im folgenden zähle ich einige der Weisheiten, Erfahrungen, Konzepte und Perspektiven auf, von denen ich gerne schon in der Schule erfahren hätte.

1. Die 80/20 Regel

Egal ob Arbeitsleben oder privat. Mit der 80/20 auch bekannt unter der Bezeichnung Pareto Prinzip nutzt man seine Zeit viel effizienter. Pareto untersuchte die Verteilung des Volksvermögens in Italien und fand heraus, dass ca. 20 % der Familien ca. 80 % des Vermögens besitzen. Banken sollten sich also vornehmlich um diese 20 % der Menschen kümmern und ein Großteil ihrer Auftragslage wäre gesichert. (Quelle: wikipedia).

In einem Satz erklärt: 80 % des gewünschten Ergebnisses erreicht man mit 20 % der Zeit / Aktivitäten. Man kann sich sehr oft viel Zeit ersparen. Oft sucht man nach einer besseren Lösung obwohl diese gar nicht vorhanden ist oder noch viel schlimmer eigentlich gar nicht nötig, da das Ziel auch so erreicht werden kann. Beispiel: beim Schreiben der Diplomarbeit recherchiert man sehr lange viele Quellen und merkt dann beim intensiveren Betrachten der ersten Quellen, dass man die Quelle nicht braucht. Perfektionisten haben hier massive Schwierigkeiten und sollten sich intensiver mit dem Pareto-Prinzip beschäftigen.

Man kann sich sehr leicht zur konsequenten Anwendung dieser Regel motivieren, wenn man sich überlegt, dass man dadurch massiv mehr Zeit und Energie für die Dinge im Leben hat, die einen wirklich erfüllen und glücklich machen.

2. Parkinson’s Law

Man ist schneller als man denkt. Diese Regel besagt, dass Bearbeitungszeit für eine Aufgabe und die vermutete Komplexität der Aufgabe mit der Länge der veranschlagten Zeit für die Aufgabe zusammenhängt. Veranschaulicht an einem Beispiel: Wenn man sich selbst für die Lösung eines Problems eine Woche lang Zeit gibt, dann passiert es sehr oft, dass die Aufgabe scheinbar schwieriger und umfassender wird, weil man mit dem vorhanden Zeitbudget erst sehr unfokussiert an der Lösung arbeitet. Natürlich spielt die Qualität bei der Lösung einer Aufgabe sehr oft eine wichtige Rolle und eine qualitativ-hochwertige Lösung fordert in der Regel ein höheres Zeitbudget.

Die Lösung: Fokussierung eines kleinen Zeitbudgets auf das Finden der Lösung. Als ich früher an eine große Aufgabe gemacht habe ist es mir oft passiert, dass ich versucht habe die Aufgabe besser zu verstehen (Hintergründe, Zusammenhänge etc.) und mich somit eigentlich, ähnlich wie im Studium, damit beschäftigt habe mein Wissensschatz auszubauen aber nicht konkret an der Lösung der Aufgabe gearbeitet zu haben. Grundsätzlich spricht natürlich nichts dagegen sein Wissen zu erweitern, man sollte aber klar trennen können, wann man an der Lösung einer Aufgabe arbeitet und wann man sich weiterbildet.

Noch eine wichtige Anmerkung: Selbst wenn die Aufgabe nicht so perfekt wie theoretisch möglich gelöst wurde, kann die vorhandene „quick & dirty“ Lösung den gewünschten Effekt (oder wie man in der BWL sagen würde „Wertbeitrag“ oder engl. „value“) in gleichem Maße erfüllen. Siehe auch 80-20 Regel. Es kann auch sein, dass das Ergebnis besser ist, weil keine Zeit für eine komplexe Lösung geblieben ist.

Parkinson’s Law hilft mir meine Aufgaben schneller zu erledigen, besser zu fokussieren und macht wertvolle Zeit frei für weitere Aufgaben. Außerdem kann man es so verhindern, dass viele, nicht gelöste Aufgaben auf der To-Do Liste stehen und somit Stress verursachen.

3. Visualisieren

Unter Visualisieren versteht man u.a. die gedankliche Aufbereitung einer Aufgabe / Tätigkeit etc. Man nutzt dabei seine Vorstellungskraft und stellt sich im Detail vor wie die Aufgabe ausgeführt wird. In vielen Situation hilft es auch, die Augen zu schließen, um sich ganz auf die Vorstellung einlassen zu können. Es gibt zwei Anwendungsgebiete:

a.) die Technik wird von vielen Profi-Sportlern verwendet, um keine Fehler bei zeit unkritischen Herausforderungen wie Elfmeter-Schießen oder Stabhochsprung (man muss nicht blitzschnell reagieren sondern hat eine kurze Vorbereitungszeit) zu machen. Der Sportler spielt gedanklich die Bewegungen beim Elfmeter-Schuss drei bis viermal durch und setzt dann zum Schuss an. Er kann Fehler im Ablauf korrigieren, obwohl er den Schuss noch gar nicht ausgeführt hat.

b.) nicht wenige Zeitgenossen haben ihre Probleme mit dem Aufschieben. Man denkt an eine Aufgabe, hat keine Lust und entscheidet kurzerhand, die Aufgabe neu zu terminieren bzw. einfach aufzuschieben. Das Gefühl der Unlust kann man recht einfach in den Griff bekommen. Man stellt sich vor, wie man die Aufgabe abarbeitet und sich nach Erledigung der Sache gut fühlt und z.B. seine Freizeit oder eine kleine Belohnung genießt. Es geht dabei einfach darum, die negative Gefühlslage, die automatisch auftritt, wenn man an die Aufgabe denkt, in eine positive umzuwandeln und diese positive Stimmung dazu zu nutzen, direkt mit Erledigung der Aufgabe zu starten.

4. Bündeln / Zusammenfassen

Routine-Aufgaben, die oft auch in die Kategorie „ohne Grips“ fallen, sollte man immer zusammenfassen und alle direkt nacheinander abarbeiten (Rechnungen bezahlen, Einkaufen, Schreibtisch aufräumen etc.). Man erledigt die Aufgaben schneller weil man weniger Startzeit benötigt (Startzeit könnte z.B. der Login ins Online-Banking sein oder der Weg in den Supermarkt). Man konzentriert sich auf diese Aufgaben und hat danach den Kopf frei für die anspruchsvollen oder freizeitlichen Herausforderungen :-)

5. Proaktiv anstatt reaktiv

Wenn jeder nur reaktiv wäre, würde sehr wenig auf der Welt passieren. Ich stoße gerne neue Dinge an. Warum? Man ist per se schneller, weil man die Aktion angestoßen hat und hat natürlich a.) ein besseres Gefühl hat, wenn man sich die Aktion und den evt. daraus resultierenden Erfolg selbst zuschreiben kann und b.) man hat das Gefühl etwas steuern zu können und wird nicht von anderen in eine evt. unerwünschte Richtung hineinmanövriert.

6. Fehler und Scheitern ist gut

Als junger Mensch macht man viele Fehler und probiert ganz natürlich viel aus. Mit zunehmendem Alter wird einem – z.B. in der Schule beigebracht, dass man nicht mehr soviele Fehler machen sollte. Und das fürht intuitiv dazu, dass man weniger ausprobiert und auf bekannten Pfaden seine Wege beschreitet.

Die Angst davor zu scheitern oder einen Fehler zu begehen kann übergroß werden und den Einzelnen davon abhalten, sich zu entfalten und seine Talente richtig einzusetzen.

Was passiert wenn man scheitert oder Fehler begeht? Wird man ausgelacht oder wird einem ewta die Freundschaft gekündigt? Das passiert wohl eher selten. Meine Erfahrung ist, dass es schon vorkommen kann, dass man belächelt wird, aber es wird einem oftmals auch Mut und Ehrgeiz etc. zugesprochen.

Erfolgreich kann man nur sein, wenn man immer wieder Fehler macht und die Fehler versteht und in Zukunft vermeidet. Fehler zu machen kann sehr hart sein, aber sie bringen einen persönlich weiter und führen schlussendlich dazu, dass man einige Erfolge feiern kann.

7. Nervosität verringern

Neue Leute kennenzulernen macht Spass. Oft tut man sich aber etwas schwer und wird eventuell nervös, wenn man nicht gleich das richtige Gesprächsthema findet. Ein guter Weg um mit dieser Situation zurecht zukommen ist anzunehmen, dass man gerade einen seiner besten Freunde trifft. Ich habe das jetzt schon mehrmals probiert und man geht an die Person viel lockerer und natürlicher heran.

…to be continued (6 fehlen ja noch :-))

Keine Motivation

Ja, manchmal verlässt einen die Motivation und wie schön wäre es dann, wenn man von jetzt auf nachher wieder topmotiviert vor dem Bildschirm sitzt und wieder Gas geben kann. Manchmal reicht ein kleiner Schubser und schon kommt die Motivation zurück. Folgendes Desktop Theme mit einem kleinen aber feinen und sehr motivierenden Spruch hat bei mir schon funktionert. Einfach, elegant und sehr überzeugend. Seht selbst (Ausschnitt):

Neben diesem Desktop Wallpaper gibt auf der Seite Interfacelift noch mehr hübsche und inspierende Hintergründe. Alle Formate, alles kostenlos und übersichtlich organisiert. Hier geht’s direkt zu dem Theme “Keine Motivation“.

Lesezeichen online verwalten - die Vorteile

Manchmal komme ich mir wie ein Apostel vor. Ich erzähle den Leuten gerne von meinen Entdeckungen und den Vorteilen. Hier also wieder meine Entdeckungen, hoffe, die Welt kann was damit anfangen. Heute geht es um das sog. Social Bookmarking. Viele nutzen die Online-Verwaltung von Lesezeichen schon. Ich bin schon seit Jahren beim amerikanischen Social Bookmarking Dienst del.icio.us angemeldet. Social Bookmarking heißt übrigens nichts anderes wie “gemeinsam Lesezeichen erstellen”. Lesezeichen erstellen ist vielen Nutzern als Browser-Funktion bekannt. Ich habe mich sehr schnell für die Online-Verwaltung entschieden, weil ich so überall darauf zugreifen kann und nicht ständig von Rechner zu Rechner synchronisieren muss. Soweit so gut, es gibt aber noch weitere interessante Vorteile:

  1. Lesezeichen verwalten
    Durch die Verwaltung online kann man sich sämtliches synchronisieren bei Benutzung von verschiedenen Rechnern / Browsern sparen. Man hat überall Zugriff darauf und wenn man z.B. bei einem Freund einen Webseiten-Tipp bekommt, kann man diesen gleich zentral bei seinen Lesezeichen / Bookmarks ablegen.

    Abbildung zeigt das Speichern eines Lesezeichen

  1. Lesezeichen sichern
    Ich gehe davon aus, dass die großen Social Bookmarking Anbieter gute Backup-System haben. Ich kann meine Bookmarks natürlich trotzdem exportieren und auf meiner Festplatte sichern
  2. Interessante Websites finden / Google-Ersatz
    Einer der genialsten und damit größten Vorteile liegt in der Tatsache, dass Lesezeichen untereinander ausgetauscht werden können. Beim Erstellen eines Lesezeichens wird dieses von den Nutzern “verschlagwortet” sog. “tagging” (es werden übrigens Schlagworte vorgeschlagen, sodass das Erstellen schneller geht). Über diese Schlagworte findet man seine Bookmarks später schneller wieder. Ich nutze del.icio.us mittlerweile als SUCHMASCHINE. Die Mechanik dahinter: es werden die Lesezeichen / Websites angezeigt, die am besten zu meinen Suchbegriffen passen UND von den meisten Nutzern als Lesezeichen gespeichert werden. Anders als bei Google habe ich somit einen “Brain-Algorithmus” - Menschen bewerten die Relevanz einer Website und manifestieren die Relevanz indem Sie die Webseite als Lesezeichen speichern. Ich bekomme somit sehr nützliche Suchergebnisse, die nicht durch SEO Maschinen durchoptimiert wurden und somit von zweifelhafter Relevanz / Güte sind.

    Abbildung zeigt die Ergebnisseite für den Suchbegriff “webdesign” Die rotmarkierte Zahl zeigt an, wieviele Nutzer diese Webseite in ihren Lesezeichen gespeichert haben.

    Suche Lesezeichen webdesign Social Bookmark Dienst del.icio.us

  3. Ganz einfach interessante Webseiten entdecken mit dem Netzwerk
    Man kann seine Lesezeichen für bestimmte oder alle Nutzer freischalten und dann beobachten welche Seiten von bestimmten Nutzern relevant / interessant erachtet werden. Hat man die “richtigen Leute” in seinem Netzwerk kann man viel über deren Surfverhalten erfahren - ähm, quatsch, darum geht es natürlich nicht ;-) sondern man findet z.B. Insider-Webseiten, auf dem man mit einer einfachen Google-Suche nicht so schnell gestoßen wäre.

Meine Bookmarks findet man unter del.icio.us/christian.angele

Was ist Web 2.0

Viele wissen es schon und manche langweilt es…für mich ist es “Brötchengeber” und Lebensinhalt geworden. Für mich ist Web 2.0 eine digitale Revolution und gehört zu den spannendsten Themen, die es gerade im Online-Bereich gibt. Die Macher der Films “Web 2.0 der Film” finde ich sehr sympathisch und der Film ist auch gelungen - ideal für Leute, die mal einen Einblick in die Szene bekommen möchten. Film ab!

Sleeptracker Test

Ich mache gerade einen Selbsttest, der sehr spannend ist. Der Sleeptracker Pro ist ein Schlafphasenwecker (in Form einer Armbanduhr), der es verhindert, dass man in einer Tiefschlafphase geweckt wird. Effekt: man fühlt sich beim Aufwachen nicht müde und steht somit schneller auf. Die Sache hat natürlich wie jede Technik auch Ihre Tücken (neben dem etwas hohen Preis), ich bin von dem Konzept allerdings überzeugt und habe mich für die langfristige Investition in einen “besseren Morgen” entschieden.

Der Sleeptracker kann problemlos online bestellt werden und wird dann innerhalb einer Woche geliefert. Anbieter findet man durch die zahlreichen Google Anzeigen beim Suchbegriff “Sleeptracker”. Es gibt wohl noch ein anderes Gerät, das aber laut User-Berichten nicht wirklich gut funktioniert.

Der Sleeptracker hat eine sog. “Window-Funktion”. Mit dem Window stellt man den maximalen Zeitraum ein, den man dem Uhrwecker geben möchte um vor der “Alarmuhrzeit” geweckt zu werden. Beispiel:

Alarmuhrzeit: 08:00 h
Window: 20 Minuten
Mit diesen Einstellungen wird man dann im Zeitruam zwischen 07:40 h und 08:00 h geweckt.

Das bedeutet aber auch, dass in dieser Zeit eine “Fast-Wach-Phase” durchgemacht werden muss - das geniale an der Uhr ist nämlich, dass man eben nur in diesen “Fast-Wach-Phasen” geweckt wird oder eben spätestens zu der Alarmzeit. Sollte nämlich keine dieser Phasen im “Window” stattfinden, so wird man natürlich auch geweckt, aber eben vermutlich in einer unvorteilhaften Schlafsituation, sog. REM-Phase.

Die Uhr misst durch einen Beschleunigungsmesser die Bewegungen des Armbandträgers. In einer “Fast-Wach-Phase” kehrt man etwas ins Bewusstsein zurück, um z.B. die Schlafposition zu ändern. Dies registriert der Sleeptracker Pro und lässt im Anschluss daran das Wecksignal ertönen. Einfach und genial, wie ich finde.

Tag 1 - Prima, es funktioniert!

Wow, es hat geklappt. Ich bin tatsächlich frisch und munter aufgewacht.

Mein Problem war nur, dass ich sehr spät ins Bett bin und keine 7 h Schlaf hatte, sodass ich unbedingt noch etwas weiterschlafen wollte - und das habe ich dann auch getan. In den REM Phasen träumt man auch und ich weiß noch was ich geträumt habe - ein weiterer Beweis, dass das Aufwecken einer REM Phase schlecht ist - wer will schon seine schreckliche Alpträume den ganzen Tag im Bewusstsein haben.

Man kann bei dem Gerät übrigens auch die Bewegungen und somit die verschiedenen Schlafphasen aufzeichnen lassen und am Computer anzeigen. Die Bilder gibt es dann bald in meinem Bilder Album auf meinem Gesundheitsportal

Tag 2 - …und wieder etwas verschlafen!

Sleeptracker hat auch heute Morgen wieder sehr gut funktioniert. Habe mich relativ frisch gefühlt und war eigentlich auch schon fast wach. Der Sleeptracker versucht den Schlafenden genau dann zu wecken, wenn der Schlaf sehr leicht ist und man leicht aufwachen kann. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Bin heute leider doch nicht um 07:15 aus dem Bett gekommen. Mein Ziel ist es ja zwischen 07:15 und und 07:30 regelmäßg aufzustehen, sodass ich spätestens 08:30 am Arbeitsplatz und den Tag “in Ruhe” starten kann. Aber 10:00 wird es meistens hektisch und man ist sehr in den Aufgaben vertieft, hat Meetings und arbeitet in den verschiedenen Teams und hat somit wenige konzentrierte Arbeitsphasen. Ich denke, dass das morgens deutlich leichter ist! Übrigens gibt es auf dem imedo Blog einen klasse Beitrag von Achim Menten - er erklärt mit vielen Tipps und Tricks wie man leichter früh aufstehen kann.

Habe auch schon einen Tipp ausprobiert (mit offenem Fenster schlafen) und finde, dass man sich tatsächlich etwas erholter fühlt - denke, dass das am erhöhten Sauerstoffgehalt der frischen Luft liegt. Da bekommt der Körper einfach das was er braucht.

Tag 3 und 4 und 5 und so weiter…

Habe nun einige Tage weiter getestet und bin - sagen wir einmal - halb begeistert. Das liegt an zwei Dingen

  • ich wachte momentan sehr früh selbst auf - habe in dem hier vorgestellten Buch “Mehr Power” gelesen, dass es Sinn macht, die Rollläden oben zu lassen, da man so durch die vermehrte Reduktion von Melatonin schneller wach wird
  • ich lasse das Fenster auf und kann so mit viel frischer (und momentan auch kalter Luft) viel besser aufstehen, da ich mich einfach durch den otimalen Sauerstoffgehalt einfach fitter fühle

Meine Sleeptracker Testphase ist deswegen etwas gestört und ich noch gar nicht abschließend sagen, wie gut es bei mir funktioniert. Das liegt sicherlich auch daran, dass ich sehr darauf achte, wann ich aufstehe und unter welchen Umständen das passiert (Wecken durch Sleeptracker oder selbstständiges aufwachen).

Man kann die verschiedenen Uhrzeiten zu denen man sich in einer “Leicht-Schlaf-Phase” befunden hat abrufen und das ist bei mir ziemlich konstant bei 22 min. Habe nur am Wochenende Schwankungen und das liegt daran, dass ich dann grundsätzlich länger schlafe und auch nach dem Aufwachen nochmal für ein paar Minütchen im Bett liegen bleibe und z.B. lese etc. und dann ist es eben auch schon passiert, dass ich dann nochmal eingenickt bin.

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden zum Sleeptracker / Schlafphasenwecker Test.

5 Tipps + Trends im E-Mail Marketing

Ich finde Email Marketing (z.B. Newsletter-Marketing) sehr spannend, weil man die direkte Aufmerksamkeit des Betrachters erlangt und das in einem sehr gewohnten Umfeld, dass auf Nutzerseite meist positive Assoziationen aufruft (man ruft sein Postfach ja gerne auf und viele Nutzer von E-Mail überprüfen Ihr Postfach auch mehrfach täglich). E-Mail Newsletter ersetze immer mehr Direktmailings, die oft mit hohem Kostenaufwand (Porto, Herstellkosten für Mailing) verbunden sind und dann oftmals hinter den Conversion-Erwartungen / Branding-Ziele hinterherhinken.

In einem sehr interessanten E-Mail Benchmarking Guide von 2008 der Firma MarketingSherpa kamen folgende (Zusammenfassung) Daten zusammen:

Meist geäußerte Sorgen der Email-Marketer:

  • 36 % fürchten, dass Postfächer jetzt schon überfüllt sind und somit die Aufmerksamkeit der Nutzer leidet. Diese Überfüllung ist die größte Sorge der E-Mail Marketer, noch vor Tracking (=Erfolgskontrolle der E-Mails, z.B. Öffnungsrate).
  • 21 % bewerten Spam als “misstrauensfördernd” und sehen die Chancen von Direktmailings via Email eher als gering bis schlecht ein, da das Medium E-Mail immer weniger vertrauenserweckend ist.

Was man unbedingt beachten sollte:

1. Der Betreff ist laut Umfrage unter den E-Mail Marketing Experten als sehr wichtig einzustufen

2. Qualitativ hochwertige und vor allem aus der Sicht des Nutzers interessante Inhalte sollten die Regel sein, da dies die Öffnungsraten stark beeinflusst.

3. Welche Uhrzeit ist die beste für die Versendung einer E-Mail Newsletter / sonstige Promotion-Kampagne?

Mittwoch und Donnerstag haben die höchste CTR (=Clickthrough-Rate), in der Umfrage wurde CTR auf ausführen der gewünschten Aktion (Bestellung eines Produkts, Besuch eines speziellen Links, einer Landing-Page etc.).

  • Mittwoch und Donnerstag lag die CTR im Durchschnitt laut Umfrage bei 5 %
  • Montag und Freitag rangieren auf Platz 2 mit 4 %
  • Dienstag liegt im Schnitt bei 3 %
  • Samstag und Sonntag haben eine CTR von 2 %

Zur Mittagszeit werden oft private E-Mails am Arbeitsplatz gelesen und eine Versendung kurz vor Mittag könnte also sehr viel Sinn machen, als Lunch-Lektüre sozusagen.

83 % der Antworten / Reaktionen auf die versendete E-Mail Kampagne erreichen den Absender innerhalt der ersten 48 Stunden.

Es macht also tatsächlich einen großen Unterschied wann man seinen Newsletter verschickt. Meine Beobachtungen sind, dass viele Betreiber nachts Ihre Newlsetter verschicken mit dem Ergebnis, dass die E-Mails gemeinsam mit vielen anderen Nachrichten abgerufen werden und dann vermutlich weniger Aufmerksamkeit genießen, als wenn Sie z.B. erst zur Mittagszeit eintreffen würden.

4. Welche Elemente sollte eine E-Mail enthalten, um Nutzer zur Interaktion anzuregen?

  • E-Mail Adresse für Feedback sagten 53 % der Befragten
  • Navigations-Links - 48 %
  • Absenderadresse, die direkt antworten empfangen kann - 44%
  • Telefonische Kontaktinformationen - 40 %
  • Abonnement-Link - 27 %
  • Freund-Weiterleiten Funktion 25 %

Grundsätzlich sollte man den Response-Kanal möglichst einfach gestalten. Allzu oft werden Absender-Adressen gewählt, auf die man nicht direkt antworten kann. Es kommt natürlich darauf an, wie groß der Verteiler ist. Meine Vermutung: viele der Newsletter Abonnenten versuchen es über die direkte Antwort-Funktion den Newsletter abzubestellen. Derartige Emails könnte man sehr gut mit einer Filter Funktion aussortieren und dann die restlichen E-Mails als wertvolles Feedback weiterverarbeiten.

5. Das Testen verschiedener Layouts, Call-to-action Elementen etc. wird als beste Investition zur Verbesserung einer Kampagne gesehen.

  • 91 % der Einzelhandels-Newsletter testen verschiedene Produktangebote und versenden erst im großen Stil, wenn das Testsieger-Produkt feststeht (meist verkauftes Produkt im Testlauf an wenige Tausend Empfänger).

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass Testen oft günstiger ist als das ständige erhöhen der AKtivitäten (z.B. könnte das bei Newslettern der Hinzukauf von Adressen sein). Hier ein paar englische Infos zum Thema A/B Tests vs. Multivariate Testing

Man kann also sehr viel erfolgreichere Kampagnen durchführen, wenn man ein paar “rules of the game” beachtet und sich - wie so oft - so gut wie möglich in die Situation seiner Nutzer versetzt und sich nach Ihnen richtet.

Probleme mit Nokia Maps und GPS, Nokia N95 8GB

Hoffe mit diesem Post allen leidenden Nokia Kunden helfen zu können. Die ausgelieferte Nokia Maps Version (alles unter 2.0) ist nicht nutzbar, trotz intensiver Recherche und vielen Tipps, die ich natürlich auch befolgt habe, bekommt man die Software kaum zum Laufen. Habe daraufhin Nokia Maps 2.0 BETA installiert und kann trotz einiger Bugs (Fehlermeldungen beim Start) sehr gut damit navigieren und hab dies schon einige Mal jetzt nutzen können. Hier der erlösende Link, der das eingebaute GPS Modul zum funken bringt: Nokia Maps 2.0 Betalabs