Archive for the 'Persönliche Entwicklung' Category

Tipps gegen Heißhunger

Wer kennt das nicht: man hat eine Mahlzeit ausgelassen, weil man zu viel zu tun hatte oder einfach nichts Essbares in erreichbarer Nähe zu finden war und dann erwischt es einen eiskalt nach ein paar Stunden. Man bekommt plötzlich große Lust auf was Süßes oder wie in meinem Fall auf Kartoffel-Chips oder Schokolade. Man isst dann leicht zu viel des “Guten” und fühlt sich danach oft nicht sehr wohl. Ganz davon abgesehen hat man gerade die Chance auf eine ausgewogene Mahlzeit wiedermal verpasst.

Germano gibt wirklich einzigartige Tipps gegen Heißhunger von denen ich in jedem Fall den ein oder anderen bald ausprobieren werde. Mein Favorit: Vanilleduft - es wäre ja einfach genial wenn man durch Vanilleduft den Heißhunger wirksam bekämpfen könnte =) Da man sicherlich nicht ständig Vanille-Duftkerzen mit sich herumtragen kann finde ich den Tipp mit der bewussten Ablenkung / Beschäftigung sehr gut, weil ich glaube, dass das Gefühl bei hoher Konzentration auf eine Aufgabe zum Beispiel sehr bald von selbst verschwindet.

Viel Erfolg beim Kampf gegen den Heißhunger :-)

Umweltschutz + Ernährung + Gesundheit

Mark Bittmann schreibt für die New York Times zum Thema Ernährung. Viele der Fakten, die er präsentiert habe ich das ein oder andere Mal schon gehört / gelesen. Das Video macht mich nachdenklich. Dich auch?

Seine Kernaussage ist sehr einprägsam. Mehr pflanzlich essen, weniger anderes “Zeug” und man lebt (deutlich?!) länger. Bin mir sicher, dass man das wissenschaftlich fundiert ist, leider hab ich keine Zeit tiefer hineinzublicken in die Artikel von Mark, aber ich habe im Selbstversuch schon oft bemerkt, dass ich viel leistungsfähiger bin, wenn ich mich fleischlos ernähre. Andersherum bin ich sogar fest davon überzeugt, dass zu viel Fleisch negativ auf meinen Stoffwechsel wirkt. Das ist mir bei “zu viel” Gemüse noch nicht passiert. Das stimmt schon mich nachdenklich und hat seit kurzem dazu geführt, dass ich sooft wie möglich versuche, Fleisch wegzulassen. Wie ernährt ihr euch?

Faul macht dumm + depressiv!

In unserer Leistungsgesellschaft kommt Faulheit v.a. im Berufsleben nicht gut an.

Warum sind Menschen faul? Eine Frage mit vielen Antworten. Ein Grund, den man unbedingt ausschließen sollte sind KRANKHEITEN, deren Ausprägung wie Antriebslosigkeit oder Apathie als “faul” interpretiert werden könnten:

  • Unterfunktion der Schilddrüse
  • Niedriger Blutdruck
  • Schlaflosigkeit
  • Depressionen, körperliches oder seelisches Unwohlsein
  • Einschränkungen der Wahrnehmung bzw. Wahrnehmungsverarbeitung

Wie faul oder fleißig einzelne Menschen sind, wird durch sehr viele komplexe Umständen und Entwicklungen beeinflusst. Spontan fallen mir da Stichworte wie Erziehung, Fähigkeit sich selbst zu motivieren (durch eigenen Visionen, Ziele im Leben etc.) und Umfeld ein. In einem Freundeskreis voller hochmotivierte “Performer” wird man selbst inspiriert aktiv und mit Energie an eigene Projekte heranzutreten.

Ab wann ist man eigentlich faul? In China war es vor 10 Jahren noch verboten / ungern gesehen, wenn jemand in der Öffentlichkeit so z.B. am Straßenrand saß - ein Zeichen der Faulheit in den Augen der Regierung. In der Antike galt die Muße noch als erstrebenswertes Ideal. Im Christentum ist die Faulheit eines der sieben Hauptlaster und führt zur Schwermütigkeit und damit zur “Abwendung von Gott”. Was nun in der heutigen Zeit als faul gilt wird durch Arbeitszeitregelungen etc. vorbestimmt. In Deutschland ist eine 40-Stunden-Woche Standard und wer sich ihr fügt wird in der Regel gut entlohnt und gilt auch nicht als faul. In China hingegen gelten zwölf-Stunden-Schichten als Standard.

Was kann man gegen Faulheit tun? In einem sehr spanennden und wohl recherchierten Artikel auf SPIEGEL Online schreibt Jörg Blech ausführlich über Faulheit und deren Konsequenzen. Hier einige interessante Fakten aus dem Artikel:

  • Unser Gehirn ist seit seiner Entstehung daran gewöhnt, dass wir unseren Körper in regelmäßiger Bewegung halten und ist deshalb auf Bewegungsreize angewiesen.
  • “Eine Stunde in der Woche laufen, das wirkt so gut wie hundert Milligramm Betablocker jeden Tag”, sagt Tölle, Neurolog an der TU München
  • Bei der sportlichen Betätigung steigt die Durchblutung bestimmter Hirnregionen um bis 30 Prozent. Es entstehen bei regelmäßiger Bewegung eine Vielzahl von Proteinen, die wie “Dünger fürs Gehirn wirken”. In einem Versuch mit Mäusen im Laufrad wurde ein Protein namens VGF verstärkt hergestellt. Das Protein wirkt pharmakologisch wie ein Mittel gegen Depressionen.
  • Neandertaler liefen ca. 40 km am Tag. In den Industriestaaten sind es nur noch 1,5 km am Tag
  • In einem Versuch des National Institute of Health wurden 1900 Menschen untersucht. Alle Probanden waren zu Beginn der Untersuchung gesund. Nach 8 Jahren hatten die Probanden, die nur sehr wenig körperliche aktiv waren eine doppelt so hohe Depressionsrate

Jörg Blech beschreibt einige weitere postive Effekte wie verbesserte Kognition durch die im Blutspiegel verstärkt vorhandenen Wachstumsfaktoren. Ein sehr gelungener Artikel, der jeden Einzelnen dazu motivieren sollte, sich regelmäßig zu bewegen. Man fühlt sich besser und wird seltener häufig “hirnkrank”. Ein starkes Argument wie ich finde.

Da passt es gerade sehr gut, dass ich in den letzten zwei Wochen wieder angefangen habe Sport zu treiben. Dank meiner Nachbarn, die mir einen sehr guten Indoor / Outdoor Basketball geschenkt haben (VIELEN DANK!) war ich heute schon zweimal auf dem Streetball Platz vor dem roten Rathaus! Hier der Fotobeweis des schon leicht abgenutzten Basketballs :-)

Tack Soft Pro Spalding NBA

Hier geht’s zum Artikel auf SPIEGEL Online

10 überbewerte Management Bücher + Alternativen!

Ich interessiere mich gerade sehr für Management Themen. Wer kennt nicht die viel zitierten Management-Fehler, die auf Top-Ebene tagtäglich passieren! Man kann als Vorgesetzter viel falsch machen und ich habe z.B. in meinen verschiedenen Praktika keine Führungsperson kennengelernt, die ansatzweise spannende Ansätze bei dem Thema hat erkennen lassen. Wikipedia hält folgende Definition bereit:

ANFANG ZITAT WIKIPEDIA

Management-Fehler

Management-Fehler werden im Unternehmen häufig durch die Anwendung ungeeigneter Methoden, Vorgehensweisen und Handlungen (Rituale)von Managern verursacht (Managementvoodoo), wobei die Begründungen für die Anwendung von nutzlosen oder ungeeigneten Verfahren vielfältig sind, zum Beispiel:

Fehlende Kenntnisse des oberen Management über Geschäftsprozesse, was zu Fehlentscheidungen mit negativen Folgen führen kann.

Hilflosigkeit von Managern, d.h. der Handelnde kennt keine Alternativen, aber es muss etwas passieren.

Die Anwendung ungeeigneter Management-Methoden kann Ressourcen (Arbeit, Kapital, usw.) und Zeit verschwenden sowie auch weitergehenden Schaden anrichten.

ENDE ZITAT WIKIPEDIA

Eine Organisation verträgt solche Fehler aber nur in Maßen, weshalb man mit Bedacht und guten Techniken an die Herausforderungen im Managment herangehen sollte. Genau hier setzt gute Management-Literatur an. Ein guter Start ist die ausführliche Lektüre von Management Büchern. Auf bnet.com findet man eine gute Übersicht von englischsprachigen Management Büchern - viele davon sind auch in Deutschland recht bekannt weshalb die Übersicht viele bekannte Titel enthält. Mein Lieblinszitat, zu einem Buch, das laut bnet.com überbewertet wird deshalb nicht gelesen werden sollte:

Why it’s overrated: Own your own business, invest in real estate, don’t buy stock and useless crap, and drive a junker car. There, we just saved you $10.”

Ganz gute Zusammenfassung. 10 Management Bücher und ihre Alternativen (Alternativen sind zum Teil kostenlose Texte von bereits verstorbenen Autoren). Viel Spaß beim virtuellen Stöbern!

13 Dinge, die ich gerne früher gewusst hätte - Lebenserfahrung Teil I

In 26 Lebensjahren sammelt man sehr viele Erfahrungen. Die Art von Erfahrungen, um die es hier gehen soll, sammelt man nach meinem Empfinden erst ab dem 15. oder 16. Lebensjahr. Natürlich sammelt man davor auch Lebenserfahrungen, aber das sind weniger bewusste Erfahrungen. Hier geht es mehr um den Typ – „schon mal gemacht und auf die Schnauze gefallen“ und natürlich um Lebensweisheiten, die man nur durch jahrelange Beobachtungen überhaupt erlangen kann, weil sich viele Dinge erst über eine lange Zeit entwickeln und erkennen lassen. Während meinem einjährigen US-Aufenthalt 1999 habe ich sehr oft davon gesprochen, dass man eigentlich gar keine Erfahrung braucht, um Aufgaben erfolgreich zu meistern – wie töricht von mir. Dieser jugendliche Leichtsinn hat sich mittlerweile in große Ehrfurcht vor erfahrenen Menschen gewandelt. Wenn ich heute an Problemstellungen herangehe dann suche ich oft zuerst nach einem Experten und versuche z. B. in einem Gespräch die Problemstellung genauer zu fixieren – oftmals stellt sich nämlich heraus, dass das Problem gar nicht an der vermuteten Stelle lag. Auch eine Erkenntnis, durch die sich langes Suchen nach der Lösung erübrigt.

Wie oft wünscht man sich, dass man die gerade gemachte Erfahrung schon etwas früher gehabt hätte – oftmals erspart man sich dadurch viel Zeit und Ärger.

Was wäre passiert, wenn man einige Stunden Französisch-Unterricht gestrichen hätte und mit Kursen zur „Persönlichen Entwicklung“ ersetzt hätte (kennt jemand eine bessere Übersetzung von „personal development“?).

Im folgenden zähle ich einige der Weisheiten, Erfahrungen, Konzepte und Perspektiven auf, von denen ich gerne schon in der Schule erfahren hätte.

1. Die 80/20 Regel

Egal ob Arbeitsleben oder privat. Mit der 80/20 auch bekannt unter der Bezeichnung Pareto Prinzip nutzt man seine Zeit viel effizienter. Pareto untersuchte die Verteilung des Volksvermögens in Italien und fand heraus, dass ca. 20 % der Familien ca. 80 % des Vermögens besitzen. Banken sollten sich also vornehmlich um diese 20 % der Menschen kümmern und ein Großteil ihrer Auftragslage wäre gesichert. (Quelle: wikipedia).

In einem Satz erklärt: 80 % des gewünschten Ergebnisses erreicht man mit 20 % der Zeit / Aktivitäten. Man kann sich sehr oft viel Zeit ersparen. Oft sucht man nach einer besseren Lösung obwohl diese gar nicht vorhanden ist oder noch viel schlimmer eigentlich gar nicht nötig, da das Ziel auch so erreicht werden kann. Beispiel: beim Schreiben der Diplomarbeit recherchiert man sehr lange viele Quellen und merkt dann beim intensiveren Betrachten der ersten Quellen, dass man die Quelle nicht braucht. Perfektionisten haben hier massive Schwierigkeiten und sollten sich intensiver mit dem Pareto-Prinzip beschäftigen.

Man kann sich sehr leicht zur konsequenten Anwendung dieser Regel motivieren, wenn man sich überlegt, dass man dadurch massiv mehr Zeit und Energie für die Dinge im Leben hat, die einen wirklich erfüllen und glücklich machen.

2. Parkinson’s Law

Man ist schneller als man denkt. Diese Regel besagt, dass Bearbeitungszeit für eine Aufgabe und die vermutete Komplexität der Aufgabe mit der Länge der veranschlagten Zeit für die Aufgabe zusammenhängt. Veranschaulicht an einem Beispiel: Wenn man sich selbst für die Lösung eines Problems eine Woche lang Zeit gibt, dann passiert es sehr oft, dass die Aufgabe scheinbar schwieriger und umfassender wird, weil man mit dem vorhanden Zeitbudget erst sehr unfokussiert an der Lösung arbeitet. Natürlich spielt die Qualität bei der Lösung einer Aufgabe sehr oft eine wichtige Rolle und eine qualitativ-hochwertige Lösung fordert in der Regel ein höheres Zeitbudget.

Die Lösung: Fokussierung eines kleinen Zeitbudgets auf das Finden der Lösung. Als ich früher an eine große Aufgabe gemacht habe ist es mir oft passiert, dass ich versucht habe die Aufgabe besser zu verstehen (Hintergründe, Zusammenhänge etc.) und mich somit eigentlich, ähnlich wie im Studium, damit beschäftigt habe mein Wissensschatz auszubauen aber nicht konkret an der Lösung der Aufgabe gearbeitet zu haben. Grundsätzlich spricht natürlich nichts dagegen sein Wissen zu erweitern, man sollte aber klar trennen können, wann man an der Lösung einer Aufgabe arbeitet und wann man sich weiterbildet.

Noch eine wichtige Anmerkung: Selbst wenn die Aufgabe nicht so perfekt wie theoretisch möglich gelöst wurde, kann die vorhandene „quick & dirty“ Lösung den gewünschten Effekt (oder wie man in der BWL sagen würde „Wertbeitrag“ oder engl. „value“) in gleichem Maße erfüllen. Siehe auch 80-20 Regel. Es kann auch sein, dass das Ergebnis besser ist, weil keine Zeit für eine komplexe Lösung geblieben ist.

Parkinson’s Law hilft mir meine Aufgaben schneller zu erledigen, besser zu fokussieren und macht wertvolle Zeit frei für weitere Aufgaben. Außerdem kann man es so verhindern, dass viele, nicht gelöste Aufgaben auf der To-Do Liste stehen und somit Stress verursachen.

3. Visualisieren

Unter Visualisieren versteht man u.a. die gedankliche Aufbereitung einer Aufgabe / Tätigkeit etc. Man nutzt dabei seine Vorstellungskraft und stellt sich im Detail vor wie die Aufgabe ausgeführt wird. In vielen Situation hilft es auch, die Augen zu schließen, um sich ganz auf die Vorstellung einlassen zu können. Es gibt zwei Anwendungsgebiete:

a.) die Technik wird von vielen Profi-Sportlern verwendet, um keine Fehler bei zeit unkritischen Herausforderungen wie Elfmeter-Schießen oder Stabhochsprung (man muss nicht blitzschnell reagieren sondern hat eine kurze Vorbereitungszeit) zu machen. Der Sportler spielt gedanklich die Bewegungen beim Elfmeter-Schuss drei bis viermal durch und setzt dann zum Schuss an. Er kann Fehler im Ablauf korrigieren, obwohl er den Schuss noch gar nicht ausgeführt hat.

b.) nicht wenige Zeitgenossen haben ihre Probleme mit dem Aufschieben. Man denkt an eine Aufgabe, hat keine Lust und entscheidet kurzerhand, die Aufgabe neu zu terminieren bzw. einfach aufzuschieben. Das Gefühl der Unlust kann man recht einfach in den Griff bekommen. Man stellt sich vor, wie man die Aufgabe abarbeitet und sich nach Erledigung der Sache gut fühlt und z.B. seine Freizeit oder eine kleine Belohnung genießt. Es geht dabei einfach darum, die negative Gefühlslage, die automatisch auftritt, wenn man an die Aufgabe denkt, in eine positive umzuwandeln und diese positive Stimmung dazu zu nutzen, direkt mit Erledigung der Aufgabe zu starten.

4. Bündeln / Zusammenfassen

Routine-Aufgaben, die oft auch in die Kategorie „ohne Grips“ fallen, sollte man immer zusammenfassen und alle direkt nacheinander abarbeiten (Rechnungen bezahlen, Einkaufen, Schreibtisch aufräumen etc.). Man erledigt die Aufgaben schneller weil man weniger Startzeit benötigt (Startzeit könnte z.B. der Login ins Online-Banking sein oder der Weg in den Supermarkt). Man konzentriert sich auf diese Aufgaben und hat danach den Kopf frei für die anspruchsvollen oder freizeitlichen Herausforderungen :-)

5. Proaktiv anstatt reaktiv

Wenn jeder nur reaktiv wäre, würde sehr wenig auf der Welt passieren. Ich stoße gerne neue Dinge an. Warum? Man ist per se schneller, weil man die Aktion angestoßen hat und hat natürlich a.) ein besseres Gefühl hat, wenn man sich die Aktion und den evt. daraus resultierenden Erfolg selbst zuschreiben kann und b.) man hat das Gefühl etwas steuern zu können und wird nicht von anderen in eine evt. unerwünschte Richtung hineinmanövriert.

6. Fehler und Scheitern ist gut

Als junger Mensch macht man viele Fehler und probiert ganz natürlich viel aus. Mit zunehmendem Alter wird einem – z.B. in der Schule beigebracht, dass man nicht mehr soviele Fehler machen sollte. Und das fürht intuitiv dazu, dass man weniger ausprobiert und auf bekannten Pfaden seine Wege beschreitet.

Die Angst davor zu scheitern oder einen Fehler zu begehen kann übergroß werden und den Einzelnen davon abhalten, sich zu entfalten und seine Talente richtig einzusetzen.

Was passiert wenn man scheitert oder Fehler begeht? Wird man ausgelacht oder wird einem ewta die Freundschaft gekündigt? Das passiert wohl eher selten. Meine Erfahrung ist, dass es schon vorkommen kann, dass man belächelt wird, aber es wird einem oftmals auch Mut und Ehrgeiz etc. zugesprochen.

Erfolgreich kann man nur sein, wenn man immer wieder Fehler macht und die Fehler versteht und in Zukunft vermeidet. Fehler zu machen kann sehr hart sein, aber sie bringen einen persönlich weiter und führen schlussendlich dazu, dass man einige Erfolge feiern kann.

7. Nervosität verringern

Neue Leute kennenzulernen macht Spass. Oft tut man sich aber etwas schwer und wird eventuell nervös, wenn man nicht gleich das richtige Gesprächsthema findet. Ein guter Weg um mit dieser Situation zurecht zukommen ist anzunehmen, dass man gerade einen seiner besten Freunde trifft. Ich habe das jetzt schon mehrmals probiert und man geht an die Person viel lockerer und natürlicher heran.

…to be continued (6 fehlen ja noch :-))

Sleeptracker Test

Ich mache gerade einen Selbsttest, der sehr spannend ist. Der Sleeptracker Pro ist ein Schlafphasenwecker (in Form einer Armbanduhr), der es verhindert, dass man in einer Tiefschlafphase geweckt wird. Effekt: man fühlt sich beim Aufwachen nicht müde und steht somit schneller auf. Die Sache hat natürlich wie jede Technik auch Ihre Tücken (neben dem etwas hohen Preis), ich bin von dem Konzept allerdings überzeugt und habe mich für die langfristige Investition in einen “besseren Morgen” entschieden.

Der Sleeptracker kann problemlos online bestellt werden und wird dann innerhalb einer Woche geliefert. Anbieter findet man durch die zahlreichen Google Anzeigen beim Suchbegriff “Sleeptracker”. Es gibt wohl noch ein anderes Gerät, das aber laut User-Berichten nicht wirklich gut funktioniert.

Der Sleeptracker hat eine sog. “Window-Funktion”. Mit dem Window stellt man den maximalen Zeitraum ein, den man dem Uhrwecker geben möchte um vor der “Alarmuhrzeit” geweckt zu werden. Beispiel:

Alarmuhrzeit: 08:00 h
Window: 20 Minuten
Mit diesen Einstellungen wird man dann im Zeitruam zwischen 07:40 h und 08:00 h geweckt.

Das bedeutet aber auch, dass in dieser Zeit eine “Fast-Wach-Phase” durchgemacht werden muss - das geniale an der Uhr ist nämlich, dass man eben nur in diesen “Fast-Wach-Phasen” geweckt wird oder eben spätestens zu der Alarmzeit. Sollte nämlich keine dieser Phasen im “Window” stattfinden, so wird man natürlich auch geweckt, aber eben vermutlich in einer unvorteilhaften Schlafsituation, sog. REM-Phase.

Die Uhr misst durch einen Beschleunigungsmesser die Bewegungen des Armbandträgers. In einer “Fast-Wach-Phase” kehrt man etwas ins Bewusstsein zurück, um z.B. die Schlafposition zu ändern. Dies registriert der Sleeptracker Pro und lässt im Anschluss daran das Wecksignal ertönen. Einfach und genial, wie ich finde.

Tag 1 - Prima, es funktioniert!

Wow, es hat geklappt. Ich bin tatsächlich frisch und munter aufgewacht.

Mein Problem war nur, dass ich sehr spät ins Bett bin und keine 7 h Schlaf hatte, sodass ich unbedingt noch etwas weiterschlafen wollte - und das habe ich dann auch getan. In den REM Phasen träumt man auch und ich weiß noch was ich geträumt habe - ein weiterer Beweis, dass das Aufwecken einer REM Phase schlecht ist - wer will schon seine schreckliche Alpträume den ganzen Tag im Bewusstsein haben.

Man kann bei dem Gerät übrigens auch die Bewegungen und somit die verschiedenen Schlafphasen aufzeichnen lassen und am Computer anzeigen. Die Bilder gibt es dann bald in meinem Bilder Album auf meinem Gesundheitsportal

Tag 2 - …und wieder etwas verschlafen!

Sleeptracker hat auch heute Morgen wieder sehr gut funktioniert. Habe mich relativ frisch gefühlt und war eigentlich auch schon fast wach. Der Sleeptracker versucht den Schlafenden genau dann zu wecken, wenn der Schlaf sehr leicht ist und man leicht aufwachen kann. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Bin heute leider doch nicht um 07:15 aus dem Bett gekommen. Mein Ziel ist es ja zwischen 07:15 und und 07:30 regelmäßg aufzustehen, sodass ich spätestens 08:30 am Arbeitsplatz und den Tag “in Ruhe” starten kann. Aber 10:00 wird es meistens hektisch und man ist sehr in den Aufgaben vertieft, hat Meetings und arbeitet in den verschiedenen Teams und hat somit wenige konzentrierte Arbeitsphasen. Ich denke, dass das morgens deutlich leichter ist! Übrigens gibt es auf dem imedo Blog einen klasse Beitrag von Achim Menten - er erklärt mit vielen Tipps und Tricks wie man leichter früh aufstehen kann.

Habe auch schon einen Tipp ausprobiert (mit offenem Fenster schlafen) und finde, dass man sich tatsächlich etwas erholter fühlt - denke, dass das am erhöhten Sauerstoffgehalt der frischen Luft liegt. Da bekommt der Körper einfach das was er braucht.

Tag 3 und 4 und 5 und so weiter…

Habe nun einige Tage weiter getestet und bin - sagen wir einmal - halb begeistert. Das liegt an zwei Dingen

  • ich wachte momentan sehr früh selbst auf - habe in dem hier vorgestellten Buch “Mehr Power” gelesen, dass es Sinn macht, die Rollläden oben zu lassen, da man so durch die vermehrte Reduktion von Melatonin schneller wach wird
  • ich lasse das Fenster auf und kann so mit viel frischer (und momentan auch kalter Luft) viel besser aufstehen, da ich mich einfach durch den otimalen Sauerstoffgehalt einfach fitter fühle

Meine Sleeptracker Testphase ist deswegen etwas gestört und ich noch gar nicht abschließend sagen, wie gut es bei mir funktioniert. Das liegt sicherlich auch daran, dass ich sehr darauf achte, wann ich aufstehe und unter welchen Umständen das passiert (Wecken durch Sleeptracker oder selbstständiges aufwachen).

Man kann die verschiedenen Uhrzeiten zu denen man sich in einer “Leicht-Schlaf-Phase” befunden hat abrufen und das ist bei mir ziemlich konstant bei 22 min. Habe nur am Wochenende Schwankungen und das liegt daran, dass ich dann grundsätzlich länger schlafe und auch nach dem Aufwachen nochmal für ein paar Minütchen im Bett liegen bleibe und z.B. lese etc. und dann ist es eben auch schon passiert, dass ich dann nochmal eingenickt bin.

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden zum Sleeptracker / Schlafphasenwecker Test.

Erfolgsfaktoren in 3 Minuten

Dauermittwoch

Gestern wurde ein sehr aufschlussreiches Interview mit Erfolgsunternehmer und Investor Oliver Samwer auf www.faz.net veröffentlicht. Er stellt eine sehr wichtige Frage, die sich jeder, der “Unternehmer” werden möchte, auf den Punkt: Redakteur: “Beraten Sie mich: Wie werde ich im Web 2.0 reich?” Antworte: Oliver Samwer:”Was sind Sie bereit aufzugeben?” Unternehmertum könnte man treffenderweise auch mit folgendem Wortspiel”Dauermittwoch” beschreiben. Man muss täglich mehrmals in den Kalender blicken, um überhaupt zu wissen, welcher Wochentag denn eigentlich ist. Man hat ein Flow-Erlebnis nach dem anderen und kann so mit Leichtigkeit einen großen Teil der nicht-vorhandenen Freizeit eintauschen - ganz nach dem Motto: “Freizeit - was ist das?” :-) Wenn mein Team und ich mal etwas mehr Zeit haben, werden wir sicherlich auch nochmal mehr darüber schreiben, wie es uns in der heißen Phase ergangen ist. Ach ja, und einen Projektplan kann man sich auch sparen. Der grobe Zeitplan wird gesteckt und dann wird einfach gemacht. Warum soll man alles bis ins kleinste Details in einem Projektplan festhalten anstatt sich an die Umsetzung zu machen - Probleme kommen so oder so auf und die löst man am besten mit “Aktivität” und nicht mit “Planen”. Grob sollte man natürlich schon wissen, wann man welche Milestones erreicht haben möchte. Ein gutes Projekt-Management-Tool ist übrigens ZOHO Projects. Dort kann man für recht wenig Geld (in der Basisversion auch kostenlos) sogar relativ große Teams und auch Mitarbeiter auf eine Linie bringen. Sehr zu empfehlen und ist auch allen anderen simpleren Projektmanagement-Tools zu bevorzugen.

Mit Blogs Geld verdienen

Ja, man kann mit einem Blog Geld verdienen -mit einem guten Blog sogar sehr viel Geld. Früher musste man ein gutes Buch schreiben und konnte es nicht einfach publizieren sondern “der Filter” Verlag hat, bevor er in das Buch Zeit und Geld investierte, versucht durch “Probelesen” eine Einschätzung zu treffen, ob das Buch wirtschaftlich erfolgreich werden konnte. Heutzutage kann jeder der es möchte publizieren. Ob man das jetzt gut oder schlecht finden soll, das sei dahingestellt, allerdings wurde der Filter einfach entfernt und durch nichts ersetzt. Gute Inhalte setzen sich nach wie vor durch. Halbsogute vielleicht auch noch und der Rest wird einfach nicht gelesen. Ein extrem erfolgreiches Beispiel ist der Blog von Steve Pavlina www.stevepavlina.com Vor ein paar Monate setzte er monatlich ca. 10.000 US-Dollar damit um, mittlerweile ist das sicherlich noch viel mehr. Wie schafft er das? Durch gute Inhalte. User besuchen die Seite und klicken auf die Google Werbung (AdSense) und er bekommt dann je Klick ein paar Cent / Dollar. Ich selbst lese sehr oft den Blog von Steve Pavlina und bin immer wieder überrascht wie wertvoll und wohl überlegt die Inhalte auf seiner Seite sind. Und das Beste daran - der Zugang zu seinen Artikeln und ist völlig kostenlos. Ich kenne viele “Selbstmanagement Bücher”, die weitaus schlechter sind und sich trotzdem verkaufen. Es lohnt sich also meiner Meinung nach durchaus mal einen Blick auf Steve Pavlina Seite zu werfen, leider gibt es keine gleichwertigen Inhalte auf Deutsch. Aber vielleicht denkt sich ja jetzt jemand: gute Geschäftsidee - ist es auch, man muss sie nur umsetzen (siehe Blogeintrag JFDI weiter unten!)

Moderner Bibelersatz - Lebenserfahrung in Listenform

Hier ein kleiner Linktipp: 16 Regeln ist seit ca. 2 Monaten meine Startseite. Ich gebe zu, es ist natürlich schwierig mit solchen Tipps zu arbeiten, aber wenn man täglich reinschaut und sich ein oder zwei Tipps durch den Kopf gehen lässt, dann hilft die ein oder andere Regel in einer schwierigen Situation weiter. Mein Favorit: Regel Nr. 1, wobei ich zugeben muss, dass mein Favorit sehr oft wechselt. Je nachdem welche Lebenssituation man so durchmacht passt ein anderer Tipp. Bei den Tipps ist es wie mit fast allem im Leben: wenn man nicht dran glaubt, dann funktioniert es meistens nicht. Man muss diese “Regeln” verinnerlichen und so stark daran glauben, dass sie einen Einfluss auf das eigene Leben haben –> sollte also zur eigenen Religion werden. Und gleich noch einen Linktipp obendrauf: “14 Dinge, für die ich über 50 Jahre gebraucht habe, um Sie herauszufinden” von Dave Berry. Ich werde die Liste noch ins Deutsche übersetzen, aber jetzt vorab schon mal die englische Version:

14 Things It Took Me Over 50 Years To Learn

by Dave Barry

1. Never, under any circumstances, take a sleeping pill and a laxative on the same night.

2. If you had to identify, in one word, the reason why the human race has not achieved, and never will achieve, its full potential, that word would be “meetings.”

3. There is a very fine line between “hobby” and “mental illness.”

4. People who want to share their religious views with you almost never want you to share yours with them.

5. You should not confuse your career with your life.

6. Nobody cares if you can’t dance well. Just get up and dance.

7. Never lick a steak knife.

8. The most destructive force in the universe is gossip.

9. You will never find anybody who can give you a clear and compelling reason why we observe daylight savings time.

10. You should never say anything to a woman that even remotely suggests that you think she’s pregnant unless you can see an actual baby emerging from her at that moment.

11. There comes a time when you should stop expecting other people to make a big deal about your birthday. That time is age eleven.

12. The one thing that unites all human beings, regardless of age, gender, religion, economic status or ethnic background, is that, deep down inside, we ALL believe that we are above-average drivers.

13. A person who is nice to you, but rude to the waiter, is not a nice person. (This is very important. Pay attention. It never fails.)

14. Your friends love you anyway.
Those were Dave Barry’s. More added by G.L. Hoffman

15. It takes at least twice as much money and twice as long as you think it will.

16. If the sentence starts off with…”we only need 10% of the market,” don’t invest.

Added by Christian Angele

17. Sad but true - egoism DOES pay off

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