Archive for the 'Technik' Category

Vergleich Video-Portale - Empfehlung - Veoh.com

…war gerade auf der Suche nach einem Video Portal, bei dem man das Limit von 10 min. / 100 MB nicht hat…und bin auch fündig geworden. Man kann sich die Zeit sparen sich den sehr guten Vergleich der Features von Video-Portalen, es gibt einen eindeutigen Gewinner in fast allen Kategorien

www.veoh.com

Größter Vorteil: man braucht seine Videos nicht mehr schneiden - Veoh akzeptiert jede Dateigröße und hat auch mit keinem noch so individuellen Format Probleme. Lade also gerade 611 MB hoch und es scheint alles zu klappen.

Techcrunch Meetup in Berlin bei imedo

Ein super Event, dass Techcrunch UK, twidox und das imedo Team, insbesondere Angelika gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Seht selbst!

Lesezeichen online verwalten - die Vorteile

Manchmal komme ich mir wie ein Apostel vor. Ich erzähle den Leuten gerne von meinen Entdeckungen und den Vorteilen. Hier also wieder meine Entdeckungen, hoffe, die Welt kann was damit anfangen. Heute geht es um das sog. Social Bookmarking. Viele nutzen die Online-Verwaltung von Lesezeichen schon. Ich bin schon seit Jahren beim amerikanischen Social Bookmarking Dienst del.icio.us angemeldet. Social Bookmarking heißt übrigens nichts anderes wie “gemeinsam Lesezeichen erstellen”. Lesezeichen erstellen ist vielen Nutzern als Browser-Funktion bekannt. Ich habe mich sehr schnell für die Online-Verwaltung entschieden, weil ich so überall darauf zugreifen kann und nicht ständig von Rechner zu Rechner synchronisieren muss. Soweit so gut, es gibt aber noch weitere interessante Vorteile:

  1. Lesezeichen verwalten
    Durch die Verwaltung online kann man sich sämtliches synchronisieren bei Benutzung von verschiedenen Rechnern / Browsern sparen. Man hat überall Zugriff darauf und wenn man z.B. bei einem Freund einen Webseiten-Tipp bekommt, kann man diesen gleich zentral bei seinen Lesezeichen / Bookmarks ablegen.

    Abbildung zeigt das Speichern eines Lesezeichen

  1. Lesezeichen sichern
    Ich gehe davon aus, dass die großen Social Bookmarking Anbieter gute Backup-System haben. Ich kann meine Bookmarks natürlich trotzdem exportieren und auf meiner Festplatte sichern
  2. Interessante Websites finden / Google-Ersatz
    Einer der genialsten und damit größten Vorteile liegt in der Tatsache, dass Lesezeichen untereinander ausgetauscht werden können. Beim Erstellen eines Lesezeichens wird dieses von den Nutzern “verschlagwortet” sog. “tagging” (es werden übrigens Schlagworte vorgeschlagen, sodass das Erstellen schneller geht). Über diese Schlagworte findet man seine Bookmarks später schneller wieder. Ich nutze del.icio.us mittlerweile als SUCHMASCHINE. Die Mechanik dahinter: es werden die Lesezeichen / Websites angezeigt, die am besten zu meinen Suchbegriffen passen UND von den meisten Nutzern als Lesezeichen gespeichert werden. Anders als bei Google habe ich somit einen “Brain-Algorithmus” - Menschen bewerten die Relevanz einer Website und manifestieren die Relevanz indem Sie die Webseite als Lesezeichen speichern. Ich bekomme somit sehr nützliche Suchergebnisse, die nicht durch SEO Maschinen durchoptimiert wurden und somit von zweifelhafter Relevanz / Güte sind.

    Abbildung zeigt die Ergebnisseite für den Suchbegriff “webdesign” Die rotmarkierte Zahl zeigt an, wieviele Nutzer diese Webseite in ihren Lesezeichen gespeichert haben.

    Suche Lesezeichen webdesign Social Bookmark Dienst del.icio.us

  3. Ganz einfach interessante Webseiten entdecken mit dem Netzwerk
    Man kann seine Lesezeichen für bestimmte oder alle Nutzer freischalten und dann beobachten welche Seiten von bestimmten Nutzern relevant / interessant erachtet werden. Hat man die “richtigen Leute” in seinem Netzwerk kann man viel über deren Surfverhalten erfahren - ähm, quatsch, darum geht es natürlich nicht ;-) sondern man findet z.B. Insider-Webseiten, auf dem man mit einer einfachen Google-Suche nicht so schnell gestoßen wäre.

Meine Bookmarks findet man unter del.icio.us/christian.angele

Sleeptracker Test

Ich mache gerade einen Selbsttest, der sehr spannend ist. Der Sleeptracker Pro ist ein Schlafphasenwecker (in Form einer Armbanduhr), der es verhindert, dass man in einer Tiefschlafphase geweckt wird. Effekt: man fühlt sich beim Aufwachen nicht müde und steht somit schneller auf. Die Sache hat natürlich wie jede Technik auch Ihre Tücken (neben dem etwas hohen Preis), ich bin von dem Konzept allerdings überzeugt und habe mich für die langfristige Investition in einen “besseren Morgen” entschieden.

Der Sleeptracker kann problemlos online bestellt werden und wird dann innerhalb einer Woche geliefert. Anbieter findet man durch die zahlreichen Google Anzeigen beim Suchbegriff “Sleeptracker”. Es gibt wohl noch ein anderes Gerät, das aber laut User-Berichten nicht wirklich gut funktioniert.

Der Sleeptracker hat eine sog. “Window-Funktion”. Mit dem Window stellt man den maximalen Zeitraum ein, den man dem Uhrwecker geben möchte um vor der “Alarmuhrzeit” geweckt zu werden. Beispiel:

Alarmuhrzeit: 08:00 h
Window: 20 Minuten
Mit diesen Einstellungen wird man dann im Zeitruam zwischen 07:40 h und 08:00 h geweckt.

Das bedeutet aber auch, dass in dieser Zeit eine “Fast-Wach-Phase” durchgemacht werden muss - das geniale an der Uhr ist nämlich, dass man eben nur in diesen “Fast-Wach-Phasen” geweckt wird oder eben spätestens zu der Alarmzeit. Sollte nämlich keine dieser Phasen im “Window” stattfinden, so wird man natürlich auch geweckt, aber eben vermutlich in einer unvorteilhaften Schlafsituation, sog. REM-Phase.

Die Uhr misst durch einen Beschleunigungsmesser die Bewegungen des Armbandträgers. In einer “Fast-Wach-Phase” kehrt man etwas ins Bewusstsein zurück, um z.B. die Schlafposition zu ändern. Dies registriert der Sleeptracker Pro und lässt im Anschluss daran das Wecksignal ertönen. Einfach und genial, wie ich finde.

Tag 1 - Prima, es funktioniert!

Wow, es hat geklappt. Ich bin tatsächlich frisch und munter aufgewacht.

Mein Problem war nur, dass ich sehr spät ins Bett bin und keine 7 h Schlaf hatte, sodass ich unbedingt noch etwas weiterschlafen wollte - und das habe ich dann auch getan. In den REM Phasen träumt man auch und ich weiß noch was ich geträumt habe - ein weiterer Beweis, dass das Aufwecken einer REM Phase schlecht ist - wer will schon seine schreckliche Alpträume den ganzen Tag im Bewusstsein haben.

Man kann bei dem Gerät übrigens auch die Bewegungen und somit die verschiedenen Schlafphasen aufzeichnen lassen und am Computer anzeigen. Die Bilder gibt es dann bald in meinem Bilder Album auf meinem Gesundheitsportal

Tag 2 - …und wieder etwas verschlafen!

Sleeptracker hat auch heute Morgen wieder sehr gut funktioniert. Habe mich relativ frisch gefühlt und war eigentlich auch schon fast wach. Der Sleeptracker versucht den Schlafenden genau dann zu wecken, wenn der Schlaf sehr leicht ist und man leicht aufwachen kann. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Bin heute leider doch nicht um 07:15 aus dem Bett gekommen. Mein Ziel ist es ja zwischen 07:15 und und 07:30 regelmäßg aufzustehen, sodass ich spätestens 08:30 am Arbeitsplatz und den Tag “in Ruhe” starten kann. Aber 10:00 wird es meistens hektisch und man ist sehr in den Aufgaben vertieft, hat Meetings und arbeitet in den verschiedenen Teams und hat somit wenige konzentrierte Arbeitsphasen. Ich denke, dass das morgens deutlich leichter ist! Übrigens gibt es auf dem imedo Blog einen klasse Beitrag von Achim Menten - er erklärt mit vielen Tipps und Tricks wie man leichter früh aufstehen kann.

Habe auch schon einen Tipp ausprobiert (mit offenem Fenster schlafen) und finde, dass man sich tatsächlich etwas erholter fühlt - denke, dass das am erhöhten Sauerstoffgehalt der frischen Luft liegt. Da bekommt der Körper einfach das was er braucht.

Tag 3 und 4 und 5 und so weiter…

Habe nun einige Tage weiter getestet und bin - sagen wir einmal - halb begeistert. Das liegt an zwei Dingen

  • ich wachte momentan sehr früh selbst auf - habe in dem hier vorgestellten Buch “Mehr Power” gelesen, dass es Sinn macht, die Rollläden oben zu lassen, da man so durch die vermehrte Reduktion von Melatonin schneller wach wird
  • ich lasse das Fenster auf und kann so mit viel frischer (und momentan auch kalter Luft) viel besser aufstehen, da ich mich einfach durch den otimalen Sauerstoffgehalt einfach fitter fühle

Meine Sleeptracker Testphase ist deswegen etwas gestört und ich noch gar nicht abschließend sagen, wie gut es bei mir funktioniert. Das liegt sicherlich auch daran, dass ich sehr darauf achte, wann ich aufstehe und unter welchen Umständen das passiert (Wecken durch Sleeptracker oder selbstständiges aufwachen).

Man kann die verschiedenen Uhrzeiten zu denen man sich in einer “Leicht-Schlaf-Phase” befunden hat abrufen und das ist bei mir ziemlich konstant bei 22 min. Habe nur am Wochenende Schwankungen und das liegt daran, dass ich dann grundsätzlich länger schlafe und auch nach dem Aufwachen nochmal für ein paar Minütchen im Bett liegen bleibe und z.B. lese etc. und dann ist es eben auch schon passiert, dass ich dann nochmal eingenickt bin.

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden zum Sleeptracker / Schlafphasenwecker Test.

5 Tipps + Trends im E-Mail Marketing

Ich finde Email Marketing (z.B. Newsletter-Marketing) sehr spannend, weil man die direkte Aufmerksamkeit des Betrachters erlangt und das in einem sehr gewohnten Umfeld, dass auf Nutzerseite meist positive Assoziationen aufruft (man ruft sein Postfach ja gerne auf und viele Nutzer von E-Mail überprüfen Ihr Postfach auch mehrfach täglich). E-Mail Newsletter ersetze immer mehr Direktmailings, die oft mit hohem Kostenaufwand (Porto, Herstellkosten für Mailing) verbunden sind und dann oftmals hinter den Conversion-Erwartungen / Branding-Ziele hinterherhinken.

In einem sehr interessanten E-Mail Benchmarking Guide von 2008 der Firma MarketingSherpa kamen folgende (Zusammenfassung) Daten zusammen:

Meist geäußerte Sorgen der Email-Marketer:

  • 36 % fürchten, dass Postfächer jetzt schon überfüllt sind und somit die Aufmerksamkeit der Nutzer leidet. Diese Überfüllung ist die größte Sorge der E-Mail Marketer, noch vor Tracking (=Erfolgskontrolle der E-Mails, z.B. Öffnungsrate).
  • 21 % bewerten Spam als “misstrauensfördernd” und sehen die Chancen von Direktmailings via Email eher als gering bis schlecht ein, da das Medium E-Mail immer weniger vertrauenserweckend ist.

Was man unbedingt beachten sollte:

1. Der Betreff ist laut Umfrage unter den E-Mail Marketing Experten als sehr wichtig einzustufen

2. Qualitativ hochwertige und vor allem aus der Sicht des Nutzers interessante Inhalte sollten die Regel sein, da dies die Öffnungsraten stark beeinflusst.

3. Welche Uhrzeit ist die beste für die Versendung einer E-Mail Newsletter / sonstige Promotion-Kampagne?

Mittwoch und Donnerstag haben die höchste CTR (=Clickthrough-Rate), in der Umfrage wurde CTR auf ausführen der gewünschten Aktion (Bestellung eines Produkts, Besuch eines speziellen Links, einer Landing-Page etc.).

  • Mittwoch und Donnerstag lag die CTR im Durchschnitt laut Umfrage bei 5 %
  • Montag und Freitag rangieren auf Platz 2 mit 4 %
  • Dienstag liegt im Schnitt bei 3 %
  • Samstag und Sonntag haben eine CTR von 2 %

Zur Mittagszeit werden oft private E-Mails am Arbeitsplatz gelesen und eine Versendung kurz vor Mittag könnte also sehr viel Sinn machen, als Lunch-Lektüre sozusagen.

83 % der Antworten / Reaktionen auf die versendete E-Mail Kampagne erreichen den Absender innerhalt der ersten 48 Stunden.

Es macht also tatsächlich einen großen Unterschied wann man seinen Newsletter verschickt. Meine Beobachtungen sind, dass viele Betreiber nachts Ihre Newlsetter verschicken mit dem Ergebnis, dass die E-Mails gemeinsam mit vielen anderen Nachrichten abgerufen werden und dann vermutlich weniger Aufmerksamkeit genießen, als wenn Sie z.B. erst zur Mittagszeit eintreffen würden.

4. Welche Elemente sollte eine E-Mail enthalten, um Nutzer zur Interaktion anzuregen?

  • E-Mail Adresse für Feedback sagten 53 % der Befragten
  • Navigations-Links - 48 %
  • Absenderadresse, die direkt antworten empfangen kann - 44%
  • Telefonische Kontaktinformationen - 40 %
  • Abonnement-Link - 27 %
  • Freund-Weiterleiten Funktion 25 %

Grundsätzlich sollte man den Response-Kanal möglichst einfach gestalten. Allzu oft werden Absender-Adressen gewählt, auf die man nicht direkt antworten kann. Es kommt natürlich darauf an, wie groß der Verteiler ist. Meine Vermutung: viele der Newsletter Abonnenten versuchen es über die direkte Antwort-Funktion den Newsletter abzubestellen. Derartige Emails könnte man sehr gut mit einer Filter Funktion aussortieren und dann die restlichen E-Mails als wertvolles Feedback weiterverarbeiten.

5. Das Testen verschiedener Layouts, Call-to-action Elementen etc. wird als beste Investition zur Verbesserung einer Kampagne gesehen.

  • 91 % der Einzelhandels-Newsletter testen verschiedene Produktangebote und versenden erst im großen Stil, wenn das Testsieger-Produkt feststeht (meist verkauftes Produkt im Testlauf an wenige Tausend Empfänger).

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass Testen oft günstiger ist als das ständige erhöhen der AKtivitäten (z.B. könnte das bei Newslettern der Hinzukauf von Adressen sein). Hier ein paar englische Infos zum Thema A/B Tests vs. Multivariate Testing

Man kann also sehr viel erfolgreichere Kampagnen durchführen, wenn man ein paar “rules of the game” beachtet und sich - wie so oft - so gut wie möglich in die Situation seiner Nutzer versetzt und sich nach Ihnen richtet.

Probleme mit Nokia Maps und GPS, Nokia N95 8GB

Hoffe mit diesem Post allen leidenden Nokia Kunden helfen zu können. Die ausgelieferte Nokia Maps Version (alles unter 2.0) ist nicht nutzbar, trotz intensiver Recherche und vielen Tipps, die ich natürlich auch befolgt habe, bekommt man die Software kaum zum Laufen. Habe daraufhin Nokia Maps 2.0 BETA installiert und kann trotz einiger Bugs (Fehlermeldungen beim Start) sehr gut damit navigieren und hab dies schon einige Mal jetzt nutzen können. Hier der erlösende Link, der das eingebaute GPS Modul zum funken bringt: Nokia Maps 2.0 Betalabs

Amerika’s Wirtschaftselite hat es endlich kapiert

In einem am Ende sehr emotionalen Vortrag motiviert John Doerr seine Zuhörer alles zu tun, um die Klimakrise zu verhindern. Zur Person John Doerr: er ist einer der erfolgreichsten VCs in den USA (Investments in Google, Amazon). Hier geht’s direkt zum Video