Archive for the 'Web' Category

Licht im Dunkel der Gesundheits-Blogosphäre

Runa von imedo hat es geschafft Licht ins Dunkel der Gesundheits-Blogosphäre zu bringen. Wer kennt Sie nicht die vielen Umfragen á la “Was ist Ihnen in Ihrem Leben am wichtigsten?” - die häufigste Antwort aus meiner Wahrnehmung ist immer wieder Gesundheit - das ist vor allen denen wichtig, die krank sind und das sind leidergottes immer mehr Menschen.

Blogs haben es in den vergangenen Jahren geschafft den schon sehr gut entwickelten Journalismus zu erweitern und zu ergänzen. Was liegt also näher als die Kombination des wichtigsten Themas (=Gesundheit) mit dem demoraktischen Journalismus in Form von Blogs zu verbinden?

Auf dem Blog von imedo wurde gestern die Abstimmung unserer Blog-Leser über den Gesundheits-Blogaward beendet und der Gewinner “Fressnet” wurde prämiert. Die Award war sehr spannend und Runa Requardt hat die vielen Aufgaben exzellent koordiniert und damit viel Licht in die Gesundheits-Blogosphäre gebracht - VIELEN DANK, Runa + IT, die das ganze umgesetzt hat!

Vergleich Video-Portale - Empfehlung - Veoh.com

…war gerade auf der Suche nach einem Video Portal, bei dem man das Limit von 10 min. / 100 MB nicht hat…und bin auch fündig geworden. Man kann sich die Zeit sparen sich den sehr guten Vergleich der Features von Video-Portalen, es gibt einen eindeutigen Gewinner in fast allen Kategorien

www.veoh.com

Größter Vorteil: man braucht seine Videos nicht mehr schneiden - Veoh akzeptiert jede Dateigröße und hat auch mit keinem noch so individuellen Format Probleme. Lade also gerade 611 MB hoch und es scheint alles zu klappen.

Key Performance Indicators - KPI - Was ist ein KPI

In der Business-Welt wird oft von KPIs gesprochen. Warum? Wenn man keine KPI’s definiert und sich in seinen Business-Entscheidungen keine Kontrollgrößen und Ziele setzt kann man es eigentlich gleich bleiben lassen. Warum? Weil man dann sehr große Gefahr läuft mit Plan oder auch ohne Plan Entscheidungen zu treffen, die an den Unternehmenszielen vorbeischießen. An der Uni habe ich leider nichts von KPI’s gehört, war damals vielleicht auch noch nicht “in”. Also: für alle Unternehmer da draußen: definiert eure wichtigsten Zielgrößen, messt diese Zielgrößen und feiert den Erfolg bzw. arbeitet daran die Abweichungen mit den richten Maßnahmen zu beheben.

Hier eine hilfreiche Präsentation zum Thema KPI PPT Definition. Hat jemand ein KPI Excel Template für Online Unternehmen? Bitte kommentieren, wo man soetwas finden kann, oder an mich schicken, ich poste es dann gerne.

10 überbewerte Management Bücher + Alternativen!

Ich interessiere mich gerade sehr für Management Themen. Wer kennt nicht die viel zitierten Management-Fehler, die auf Top-Ebene tagtäglich passieren! Man kann als Vorgesetzter viel falsch machen und ich habe z.B. in meinen verschiedenen Praktika keine Führungsperson kennengelernt, die ansatzweise spannende Ansätze bei dem Thema hat erkennen lassen. Wikipedia hält folgende Definition bereit:

ANFANG ZITAT WIKIPEDIA

Management-Fehler

Management-Fehler werden im Unternehmen häufig durch die Anwendung ungeeigneter Methoden, Vorgehensweisen und Handlungen (Rituale)von Managern verursacht (Managementvoodoo), wobei die Begründungen für die Anwendung von nutzlosen oder ungeeigneten Verfahren vielfältig sind, zum Beispiel:

Fehlende Kenntnisse des oberen Management über Geschäftsprozesse, was zu Fehlentscheidungen mit negativen Folgen führen kann.

Hilflosigkeit von Managern, d.h. der Handelnde kennt keine Alternativen, aber es muss etwas passieren.

Die Anwendung ungeeigneter Management-Methoden kann Ressourcen (Arbeit, Kapital, usw.) und Zeit verschwenden sowie auch weitergehenden Schaden anrichten.

ENDE ZITAT WIKIPEDIA

Eine Organisation verträgt solche Fehler aber nur in Maßen, weshalb man mit Bedacht und guten Techniken an die Herausforderungen im Managment herangehen sollte. Genau hier setzt gute Management-Literatur an. Ein guter Start ist die ausführliche Lektüre von Management Büchern. Auf bnet.com findet man eine gute Übersicht von englischsprachigen Management Büchern - viele davon sind auch in Deutschland recht bekannt weshalb die Übersicht viele bekannte Titel enthält. Mein Lieblinszitat, zu einem Buch, das laut bnet.com überbewertet wird deshalb nicht gelesen werden sollte:

Why it’s overrated: Own your own business, invest in real estate, don’t buy stock and useless crap, and drive a junker car. There, we just saved you $10.”

Ganz gute Zusammenfassung. 10 Management Bücher und ihre Alternativen (Alternativen sind zum Teil kostenlose Texte von bereits verstorbenen Autoren). Viel Spaß beim virtuellen Stöbern!

Keine Motivation

Ja, manchmal verlässt einen die Motivation und wie schön wäre es dann, wenn man von jetzt auf nachher wieder topmotiviert vor dem Bildschirm sitzt und wieder Gas geben kann. Manchmal reicht ein kleiner Schubser und schon kommt die Motivation zurück. Folgendes Desktop Theme mit einem kleinen aber feinen und sehr motivierenden Spruch hat bei mir schon funktionert. Einfach, elegant und sehr überzeugend. Seht selbst (Ausschnitt):

Neben diesem Desktop Wallpaper gibt auf der Seite Interfacelift noch mehr hübsche und inspierende Hintergründe. Alle Formate, alles kostenlos und übersichtlich organisiert. Hier geht’s direkt zu dem Theme “Keine Motivation“.

Lesezeichen online verwalten - die Vorteile

Manchmal komme ich mir wie ein Apostel vor. Ich erzähle den Leuten gerne von meinen Entdeckungen und den Vorteilen. Hier also wieder meine Entdeckungen, hoffe, die Welt kann was damit anfangen. Heute geht es um das sog. Social Bookmarking. Viele nutzen die Online-Verwaltung von Lesezeichen schon. Ich bin schon seit Jahren beim amerikanischen Social Bookmarking Dienst del.icio.us angemeldet. Social Bookmarking heißt übrigens nichts anderes wie “gemeinsam Lesezeichen erstellen”. Lesezeichen erstellen ist vielen Nutzern als Browser-Funktion bekannt. Ich habe mich sehr schnell für die Online-Verwaltung entschieden, weil ich so überall darauf zugreifen kann und nicht ständig von Rechner zu Rechner synchronisieren muss. Soweit so gut, es gibt aber noch weitere interessante Vorteile:

  1. Lesezeichen verwalten
    Durch die Verwaltung online kann man sich sämtliches synchronisieren bei Benutzung von verschiedenen Rechnern / Browsern sparen. Man hat überall Zugriff darauf und wenn man z.B. bei einem Freund einen Webseiten-Tipp bekommt, kann man diesen gleich zentral bei seinen Lesezeichen / Bookmarks ablegen.

    Abbildung zeigt das Speichern eines Lesezeichen

  1. Lesezeichen sichern
    Ich gehe davon aus, dass die großen Social Bookmarking Anbieter gute Backup-System haben. Ich kann meine Bookmarks natürlich trotzdem exportieren und auf meiner Festplatte sichern
  2. Interessante Websites finden / Google-Ersatz
    Einer der genialsten und damit größten Vorteile liegt in der Tatsache, dass Lesezeichen untereinander ausgetauscht werden können. Beim Erstellen eines Lesezeichens wird dieses von den Nutzern “verschlagwortet” sog. “tagging” (es werden übrigens Schlagworte vorgeschlagen, sodass das Erstellen schneller geht). Über diese Schlagworte findet man seine Bookmarks später schneller wieder. Ich nutze del.icio.us mittlerweile als SUCHMASCHINE. Die Mechanik dahinter: es werden die Lesezeichen / Websites angezeigt, die am besten zu meinen Suchbegriffen passen UND von den meisten Nutzern als Lesezeichen gespeichert werden. Anders als bei Google habe ich somit einen “Brain-Algorithmus” - Menschen bewerten die Relevanz einer Website und manifestieren die Relevanz indem Sie die Webseite als Lesezeichen speichern. Ich bekomme somit sehr nützliche Suchergebnisse, die nicht durch SEO Maschinen durchoptimiert wurden und somit von zweifelhafter Relevanz / Güte sind.

    Abbildung zeigt die Ergebnisseite für den Suchbegriff “webdesign” Die rotmarkierte Zahl zeigt an, wieviele Nutzer diese Webseite in ihren Lesezeichen gespeichert haben.

    Suche Lesezeichen webdesign Social Bookmark Dienst del.icio.us

  3. Ganz einfach interessante Webseiten entdecken mit dem Netzwerk
    Man kann seine Lesezeichen für bestimmte oder alle Nutzer freischalten und dann beobachten welche Seiten von bestimmten Nutzern relevant / interessant erachtet werden. Hat man die “richtigen Leute” in seinem Netzwerk kann man viel über deren Surfverhalten erfahren - ähm, quatsch, darum geht es natürlich nicht ;-) sondern man findet z.B. Insider-Webseiten, auf dem man mit einer einfachen Google-Suche nicht so schnell gestoßen wäre.

Meine Bookmarks findet man unter del.icio.us/christian.angele

Was ist Web 2.0

Viele wissen es schon und manche langweilt es…für mich ist es “Brötchengeber” und Lebensinhalt geworden. Für mich ist Web 2.0 eine digitale Revolution und gehört zu den spannendsten Themen, die es gerade im Online-Bereich gibt. Die Macher der Films “Web 2.0 der Film” finde ich sehr sympathisch und der Film ist auch gelungen - ideal für Leute, die mal einen Einblick in die Szene bekommen möchten. Film ab!

5 Tipps + Trends im E-Mail Marketing

Ich finde Email Marketing (z.B. Newsletter-Marketing) sehr spannend, weil man die direkte Aufmerksamkeit des Betrachters erlangt und das in einem sehr gewohnten Umfeld, dass auf Nutzerseite meist positive Assoziationen aufruft (man ruft sein Postfach ja gerne auf und viele Nutzer von E-Mail überprüfen Ihr Postfach auch mehrfach täglich). E-Mail Newsletter ersetze immer mehr Direktmailings, die oft mit hohem Kostenaufwand (Porto, Herstellkosten für Mailing) verbunden sind und dann oftmals hinter den Conversion-Erwartungen / Branding-Ziele hinterherhinken.

In einem sehr interessanten E-Mail Benchmarking Guide von 2008 der Firma MarketingSherpa kamen folgende (Zusammenfassung) Daten zusammen:

Meist geäußerte Sorgen der Email-Marketer:

  • 36 % fürchten, dass Postfächer jetzt schon überfüllt sind und somit die Aufmerksamkeit der Nutzer leidet. Diese Überfüllung ist die größte Sorge der E-Mail Marketer, noch vor Tracking (=Erfolgskontrolle der E-Mails, z.B. Öffnungsrate).
  • 21 % bewerten Spam als “misstrauensfördernd” und sehen die Chancen von Direktmailings via Email eher als gering bis schlecht ein, da das Medium E-Mail immer weniger vertrauenserweckend ist.

Was man unbedingt beachten sollte:

1. Der Betreff ist laut Umfrage unter den E-Mail Marketing Experten als sehr wichtig einzustufen

2. Qualitativ hochwertige und vor allem aus der Sicht des Nutzers interessante Inhalte sollten die Regel sein, da dies die Öffnungsraten stark beeinflusst.

3. Welche Uhrzeit ist die beste für die Versendung einer E-Mail Newsletter / sonstige Promotion-Kampagne?

Mittwoch und Donnerstag haben die höchste CTR (=Clickthrough-Rate), in der Umfrage wurde CTR auf ausführen der gewünschten Aktion (Bestellung eines Produkts, Besuch eines speziellen Links, einer Landing-Page etc.).

  • Mittwoch und Donnerstag lag die CTR im Durchschnitt laut Umfrage bei 5 %
  • Montag und Freitag rangieren auf Platz 2 mit 4 %
  • Dienstag liegt im Schnitt bei 3 %
  • Samstag und Sonntag haben eine CTR von 2 %

Zur Mittagszeit werden oft private E-Mails am Arbeitsplatz gelesen und eine Versendung kurz vor Mittag könnte also sehr viel Sinn machen, als Lunch-Lektüre sozusagen.

83 % der Antworten / Reaktionen auf die versendete E-Mail Kampagne erreichen den Absender innerhalt der ersten 48 Stunden.

Es macht also tatsächlich einen großen Unterschied wann man seinen Newsletter verschickt. Meine Beobachtungen sind, dass viele Betreiber nachts Ihre Newlsetter verschicken mit dem Ergebnis, dass die E-Mails gemeinsam mit vielen anderen Nachrichten abgerufen werden und dann vermutlich weniger Aufmerksamkeit genießen, als wenn Sie z.B. erst zur Mittagszeit eintreffen würden.

4. Welche Elemente sollte eine E-Mail enthalten, um Nutzer zur Interaktion anzuregen?

  • E-Mail Adresse für Feedback sagten 53 % der Befragten
  • Navigations-Links - 48 %
  • Absenderadresse, die direkt antworten empfangen kann - 44%
  • Telefonische Kontaktinformationen - 40 %
  • Abonnement-Link - 27 %
  • Freund-Weiterleiten Funktion 25 %

Grundsätzlich sollte man den Response-Kanal möglichst einfach gestalten. Allzu oft werden Absender-Adressen gewählt, auf die man nicht direkt antworten kann. Es kommt natürlich darauf an, wie groß der Verteiler ist. Meine Vermutung: viele der Newsletter Abonnenten versuchen es über die direkte Antwort-Funktion den Newsletter abzubestellen. Derartige Emails könnte man sehr gut mit einer Filter Funktion aussortieren und dann die restlichen E-Mails als wertvolles Feedback weiterverarbeiten.

5. Das Testen verschiedener Layouts, Call-to-action Elementen etc. wird als beste Investition zur Verbesserung einer Kampagne gesehen.

  • 91 % der Einzelhandels-Newsletter testen verschiedene Produktangebote und versenden erst im großen Stil, wenn das Testsieger-Produkt feststeht (meist verkauftes Produkt im Testlauf an wenige Tausend Empfänger).

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass Testen oft günstiger ist als das ständige erhöhen der AKtivitäten (z.B. könnte das bei Newslettern der Hinzukauf von Adressen sein). Hier ein paar englische Infos zum Thema A/B Tests vs. Multivariate Testing

Man kann also sehr viel erfolgreichere Kampagnen durchführen, wenn man ein paar “rules of the game” beachtet und sich - wie so oft - so gut wie möglich in die Situation seiner Nutzer versetzt und sich nach Ihnen richtet.

Geld online verdienen + SEO Tools

Habe einen sehr ausführlichen und gut geschriebenen Beitrag zu diesem Thema zufällig im Netz entdeckt (englischsprachig). Prädikat lesenswert: “Getting started: making money online”
Der gleiche Autor bloggt zum heißen Thema der Suchmaschinenoptimierung. Einige sehr interessante Tools werden hier vorgestellt. Hier eine Übersetzung:

Link Backrub spürt Seiten auf, welche die eigene Seite zwar verlinken aber noch nicht im Google Index zu finden sind und sorgt für eine automatische Indexierung dieser Links.

Flashdex bringt jede Seite garantiert inerhalb von einer Stunde in den Google Index.

Social Storm bookmarkt die eigene Seite automatisch bei 20 Bookmarking Diensten (von 190 unterschiedlichen Accounts aus!)

StumbleXchange Automator ähnelt dem StumbleXchange basiert jedoch auf einem Desktop Programm und arbeitet automatisch.

Link Buster fügt automatisch über 100 themenrelevante Links pro Monat der eigenen Seite zu (und das komplett white hat).

Bin sehr gespannt wie diese Tools ankommen: aber auch hier ganz wichtig: erst testen, dann auf eine Seite anwenden, die Relevanz (persönlich oder geschäftlich) hat.

imedo hat BUTTONS für die Integration in andere Seiten

und das wollte ich gleich mal ausprobieren, ich bin Moderator der imedo-Gruppe

Green

Hoffe, meine Leser interessieren sich auf für mein Projekt: einfach auf den Button klicken und nach Anmeldung mitdiskutieren.

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